Gottesdienste in Zeiten des Coronavirus

Frau mit Mundschutz und ein makroskopischer Virus

Verlängerung der Anordnung über die Eindämmung der Corona-Pandemie im Bereich des Bistums Magdeburg
wird zunächst verlängert bis einschließlich 24. Mai 2020

… In der Konsequenz halte ich es für geboten, im Bistum Magdeburg weiterhin für längere Zeit auf sogenannte öffentliche Gottesdienste zu verzichten. …

Magdeburg, den 06. Mai 2020 – Dr. Gerhard Feige, Bischof

Anordnung über die Eindämmung der Corona-Pandemie im Bereich des Bistums Magdeburg


Unser Bischof hat angesichts der verschobenen Gremienwahlen am 27. März 2020 an die ehrenamtlichen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände geschrieben.

Bischof an die Gremien


Hinweise zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) in Gottesdiensten und Kirchenräumen

Die Zahl der in Deutschland an dem neuen Virus Erkrankten hat zugenommen. Jeder Einzelne und die im öffentlichen Bereich Verantwortlichen sind aufgefordert, um der Ansteckung entgegenzuwirken. Dies gilt auch für den Bereich der Kirche.

Die Grundregel zur Minderung der Erkrankungsgefahr lautet:
Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.

Daraus folgt: Bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll keinen liturgischen Dienst ausüben. Dies gilt besonders für die Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die Messdiener und Kommunionhelfer. Priester sollen nicht der Gemeindemesse vorstehen.

Zusätzlich empfehlen sich folgende Maßnahmen:

–   Bei Konzelebration soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass man kein Ansteckungsrisiko eingeht.

–   Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.

–   Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedenszeichen nach dem Friedensgruß des Priesters.

Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen.

Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern.

Bonn, den 26. Februar 2020


aktuelle Hinweise zu Gottesdiensten auf unserer Bistums-Homepage

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