Gemeinde Löbejün

Die Gemeinde Löbejün liegt im nördlichen Teil des Saalekreises. 

Am 01. Mai 2026 wurde die Kirche profaniert/entwidmet.
Das Gebäude soll verkauf/versteigert werden.

 


Seniorengruppe

Die Senioren treffen sich weiterhin in Ostrau oder Wettin. Bitte beachten Sie die >>> Vermeldungen

Das Treffen beginnt mit einem Gottesdienst, danach bleiben wir zusammen und behandeln ein Thema. 

Katholische Kirche Löbejün, Außenansicht
Kirche Löbejün

 

Das mittelalterliche Städtchen Löbejün wurde im Jahre 961 erstmalig urkundlich erwähnt. Zu den Wahrzeichen gehören die Stadtkirche Sankt Petri und das einzig erhaltene mittelalterliche Stadttor im alten ‚Saalkreis‘. Klettern oder Tauchen in den Steinbrüchen unweit der Stadt zählen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.

Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es in Löbejün etwa 50 Katholiken. Sie wurden aus benachbarten Pfarreien betreut. Nach der Einweihung einer kleinen Kapelle wurde ab 1939 regelmäßig Gottesdienst gefeiert.

Durch die Vertreibung kamen nach 1945 viele Katholiken aus Schlesien und dem Sudetenland nach Löbejün. Unter den Vertriebenen war auch Pfarrer Paul Berger aus Wünschelburg im Glatzer Land in Niederschlesien. Er betreute von nun an die sich bildende Gemeinde. Zwei Jahre später wurde Löbejün zur Kuratie. Die Kapelle für die Gottesdienste war nun viel zu klein, also baute man zwei Jahre lang eine neue Kirche am Stadtrand. Sie wurde am 7. Juli 1957 auf den Patron „Josef, der Arbeiter“ geweiht. Es ist eine so genannte „Reuterkirche“, nach den Plänen des Architekten Reuter aus Bitterfeld. Die Glocke im Turm wurde in Apolda gegossen.

Im Kirchbau selbst ist eine Wohnung integriert; bis 1994 vom Pfarrer bewohnt, seitdem vermietet. Auf dem Gartengrundstück wurde 1968 ein Gemeinderaum errichtet.

Die Gemeinde wird gerade beständig kleiner.
Und doch treffen sich einmal im Monat die Senioren der Gemeinden Wettin, Ostrau und Löbejün
zum Gottesdienst und einer gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen. Dabei wechseln die Orte reihum. 

Alle seelsorglichen Belange werden von der Katholischen Pfarrei Carl Lampert, Halle, erfüllt. 

Am 01. Mai 2026 wurde die Kirche profaniert/entwidmet.
Das Gebäude soll verkauf/versteigert werden.