Dekanat Halle

Das Dekanat Halle setzt sich aus drei katholischen Pfarreien zusammen.

Das Gebiet erstreckt sich über die Stadt Halle (Saale)
mit den zugehörigen Teilen des Saalekreise der Pfarreien.

Im Dekanatsrat sind alle kirchlichen Institutionen der Katholischen Kirche Halles
vertreten. Durch die Zusammenarbeit geben wir der Stadt ein eigenes Gepräge.

Wir denken von der ganzen Stadt her.


Zum Werdegang des Dekanatsrates können wir soviel sagen:

Der Dekanatsrat ist aus dem Stadtgemeinderat erwachsen. Der Stadtgemeinderat war die lose Zusammenkunft von Vertretern der Gemeinden der Stadt Halle, um einander mitzuteilen, was gerade vor Ort geschieht. Durch die Errichtung des Stadt-Dekanats wurde daraus der Dekanatsrat, der in den ersten Jahren dem Austausch zwischen den nun errichteten Pfarreien diente.

Mit dem Wissen, dass die Kirche einem Veränderungsprozess unterliegt, gab es das Bedürfnis, alle „kirchlichen Akteure“ im Dekanat mal zusammenzunehmen.

Bei diesem Klausurtag wurde festgestellt, dass es eine ganze Reihe von gemeinsamen Interessen gab, die aber besser miteinander vernetzt werden müssen.
Dem dient(e) der Dekanatsrat. Er hat keine Befugnisse, um in einzelne Pfarreien oder auch Gemeinden hineinzuregieren.
Aber er will Rahmenbedingungen schaffen, die es uns ermöglichen, im Raum Halle besser miteinander zu kooperieren und effektiver zu arbeiten.
So wurde durch den Dekanatsrat die Stelle für „Suchenden-Pastoral“ und somit die Absicherung der Lebenswende-Feiern möglich.
Damit wäre eine einzelne Pfarrei überfordert gewesen.

Was die kommenden Jahre anbelangt, so stehen wir vor der Herausforderung, dass von den derzeit aktiven Geistlichen nur 14 unter 50 Jahre alt sind. D.h. es muss damit gerechnet werden, dass in Halle nur noch ein oder zwei Priester übrig bleiben. Daher müssen wir für ein Rahmen sorgen, wie dann Pastoral verantwortet werden kann.
Unsere Struktur hier im Norden (Katholische Pfarrei Carl Lampert, Halle) ist dabei hilfreich, denn wir haben von Anfang an auf eine hohe Eigenständigkeit der Einzelgemeinden gesetzt.

Da im Dekanatsrat alle katholischen Einrichtungen, Institutionen, Orden, Gemeinschaften, Verbände und Pfarreien vertreten sind, braucht er, um arbeiten zu können, einen Vorstand, der die Ergebnisse sichten und die nächsten Schritte vorschlagen soll. Im Vorstand vertreten sind die drei leitenden Pfarrer, die drei PGR-Vorsitzenden, zwei Vertreter für die Einrichtungen, und ein Vertreter für die Verbände, Orden und Gemeinschaften, sowie die Verantwortliche für die Suchenden-Pastoral.

Wir werden in Auswertung der Zukunftswerkstätten, die im März und April 2018 stattfanden, überlegen, was wir tun können, um den ‚Pastoralen Raum Halle‘ weiterzuentwickeln.

Die Christen der Stadt treffen sich zu gemeinsamen Veranstaltungen.
Das belebt die Stadt und fördert das Zusammenwachsen.

  • Januar: Sternsinger am Rathaus
  • Februar: Fasching
  • März: Fastenpredigten
  • Juni: Fronleichnam
  • September: Familiensonntag auf dem Petersberg
  • Oktober: Ökumenischer Jugendtag – KonFirmandenTag
  • November: Sankt Martin und Elisabethwoche

Schon immer ist es ein Bestreben, den Jugendlichen die Welt zu erschließen.
In der Deka-Jugend gewinnen wir im Miteinander neue Sichtweisen.

Die Elisabethwoche in der Stadt Halle (Saale) wurde 2013 ins Leben gerufen. Sie findet in der Woche um den Namenstag der Heiligen Elisabeth, dem 19. November, statt. Initiiert und veranstaltet wird die Woche von kirchlichen Einrichtungen der Stadt Halle, deren Namenspatronin die Heilige Elisabeth ist.

Die Elisabethwoche wird einem Motto unterstellt.

Jedes Jahr veranstalten die Einrichtungen zu diesem Thema eine Festwoche mit Gesprächs- und Podiumsrunden, Tagen der Offenen Türen, Musik und Konzerten.

Lebenswendefeier
660 Jugendliche nehmen im Jahr 2018 daran teil. 28 Feierstunden wird es geben.
Die Feier zur Lebenswende ist inzwischen ein wichtiges Aushängeschild der Kirchen in dieser Stadt geworden. Es vergeht kaum ein Tag, an dem mich wildfremde Menschen auf der Straße ansprechen und sagen: „Sie sind von der Moritzkirche und machen das mit der Lebenswende. Ein tolles Projekt.“ Das finde ich auch.
Wer ehrenamtlich bei den Feiern helfen möchte bitte anrufen.

Im Ladengeschäft am Alten Markt 29 gibt es eine Begegnungsstätte der Lebenswende für alle, die mitmachen wollen.
Dieses Mitmach-Atelier können Groß und Klein, Jung und Alt nutzen.
Was dort passiert? Wer weiß, wer weiß…
Kommt und seht … und macht mit.

Ansprechpartnerin: Frau Krinke
kontakt@lebenswendefeier.de
Tel.: 0345/2134718


Elisabeth–Tisch
Täglich von 11.30 bis 13.00 Uhr können Menschen, die sozialer Hilfe bedürfen, eine warme Mahlzeit für 1,20 Euro bekommen. Die Ordensschwestern von der Hl. Elisabeth und dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara sowie ehrenamtliche Mitarbeiter bedienen die Gäste und sind Ansprechpartner/innen. Die Unkosten werden durch Spenden beglichen.

Mauerstr. 6, 06110 Halle (Saale)              0345/2134860


Telefonseelsorge Halle/Saale e.V.

Sie ist ökumenisch getragen. Für Ratsuchende steht rund um die Uhr ein vertrauliches und anonymes (Telefon-)Gespräch zur Verfügung.

Telefon: 0345/2025970


Hospiz am Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH

Die Hospiz gGmbh bietet die Begleitung Schwerkranker, Sterbender und ihrer Nahestehenden an.
Sie ruht auf den vier Säulen: ambulantes Hospiz, stationäres Hospiz, ambulantes Kinderhospiz und Angebote für Trauergespräche.

Ansprechpartnerin:         Kathrin Dietl                                                  0345/2254510


Hospiz-Hausbetreuungsverein Halle e.V.

Der Verein kooperiert mit der Hospiz gGmbh und unterstützt insbesondere die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen in der häuslichen Umgebung.

Ansprechpartner:            Stephan Lieb                                                 0172/7958017


Palliativ-Verein für ambulante und stationäre Palliativarbeit e.V.

Der Verein begleitet Patienten mit unheilbaren oder fortgeschrittenen Erkrankungen auf ihren letzten Wegen. Das Angebot gilt für Menschen jeder Herkunft, Religion oder Alter und deren Angehörigen.

Ansprechpartner:            Bruder Wolfgang Schönberg OFM          0151/5881875556


Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Das Elisabeth Mobil erbringt die spezialisierte ambulante Palliativversorgung bei Patienten, die eine Betreuung zu Hause wünschen und in ein soziales Netz eingebunden sind bzw. in einer stationären Pflege­einrichtung betreut werden. Die Angehörigen werden in ihren Aufgaben der Pflege, Sterbe­betreuung und –begleitung durch Fachpersonal unterstützt.

Ansprechpartner:            Thomas Kolodziej                                         0345/2135691


Bahnhofsmission

Die Mitarbeiter der Bahnhofsmission betreuen Reisende beim Umsteigen und bieten ihnen Unterkunft bei längeren Wartezeiten. Außerdem werden zu festen Zeiten an Obdachlose und Bedürftige unentgeltlich Mahlzeiten ausgegeben. Ihre Spenden können Sie das ganze Jahr über abgeben.

Ansprechpartnerin:         Heike Müller                                                  0345/5221831


Caritas Regionalverband Halle e.V.

Die Mitarbeiter setzen sich für Menschen ein, die sich in persönlichen, familiären, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Krisen befinden und stehen ihnen beratend, unterstützend und fördernd zur Seite, unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit.

Mauerstraße 12, 06110 Halle                    0345/445050


Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Eingebunden in die Freiwilligenagentur ist die Koordinierungsstelle des Kirchenkreises Halle.
Der Mitarbeiter hilft, dass Sie sich gezielt u.a. für Flüchtlinge und Migranten einsetzen können.

Ansprechpartner:            Sören Am Ende

Leipziger Straße 82, 06108 Halle (Saale)
soeren.amende@kirchenkreis-halle-saalkreis.de
0345 / 200 28 10

Im Dekanat Halle bieten wir eine breite Palette von Richtungen in der Kirchenmusik.

In der Pfarrei Carl Lampert (Halle-Nord) können Sie im Chor für Neues Geistliches Liedgut (NGL) yo.shu.a mitsingen.
Oft wird er begleitet von einer Band mit den Hauptinstrumenten Keyboard, Gitarre, Schlagzeug.
Auch Querflöte, Geige und viele andere Instrumente können mitmachen.
Schon die Kinder werden mit ihrem Potential für das NGL gefördert im Chor „Himmeltöne-Erdenwärts“.
Der Chorgesang wird gepflegt in den Gemeinden Dölau und Heilig Kreuz.

In der Pfarrei St. Mauritius & St. Elisabeth (Halle-Mitte) finden Sie eher das klassische Orgelspiel.
Um die Vielzahl der Veranstaltungen immer vor Augen zu haben schauen sie einfach auf die eigens dafür eingerichtete Seite.
Eine Schola übt sich im Liturgiegesang, der auch mit modern Elementen durchsetzt ist.

In der Pfarrei Sankt Franziskus Halle (Halle-Süd) üben Sie sich im Chorgesang.
Wenn Sie  der Blechblasmusik etwas abgewinnen, dann gestalten Sie neben Gottesdiensten
vor allem festliche Anlässe und sogar den Fasching mit Tanzmusik.